NABU Ulm/Neu-Ulm
> Informationen

Die ornithologischen Führungen

 
Klaus Schilhansl
Klaus Schilhansl führt über unsere Beobachtungen bei den Führungen Buch. Wir stellen hier seine Aufzeichnungen (ab Dezember 2006) allen Interessierten zur Verfügung, geordnet nach Führungszielen in der Umgebung abseits der Donau, danach Ziele in den Auen und an den Stauseen der Donau und zum Schluss Beobachtungen des herbstlichen Vogelzugs.

Umgebung außer Donau
Ehemalige Donau-Auen
Herbstlicher Vogelzug

Die jährlichen Zusammenfassungen der wichtigsten Beobachtungen in der Region umfassen Daten ab 1999.




Exkursionsziele rund um Ulm außer der Donau

Exkursionsziel Galgenberg, Ulm
Treffpunkt Adenauerbrücke an der Donau, Ulmer Seite - Abstieg nach Südwest und Fußweg durch die Kleingärten - Aufstieg zum Galgenbergweg - Grünanlagen bis zum Fort Unterer Kuhberg - zurück über das Sträßchen Galgenbergweg bis zur Adenauerbrücke.
Vogelarten in den Kleingärten am Galgenberg

Exkursionsziel Neuer Friedhof, Ulm
Der "Neue Friedhof" ist längst nicht mehr neu. Er wurde etwa 1900 gegründet und hat teilweise Wald-Charakter, mit hohen, alten Bäumen. Ein eingefasster Bach fließt hindurch und mündet im Friedhofsteich. Treffpunkt Parkplatz am Eingang zum Friedhof - Treppe am kleinen Tor hinab - nach rechts, Außenrand des Friedhofs entlang - am Teich bergauf, weiter immer rechts halten - parallel zur Stuttgarter Straße wieder zurück zum Parkplatz.
Vogelarten im Ulmer "Neuen Friedhof"


Exkursionsziel Arnegger Ried
Das Arnegger Ried liegt im Blautal bei Arnegg. Es war ein Niedermoor, in dem früher Torf gestochen wurde. In den 70er Jahren des 20sten Jahrhunderts wurde die Blau begradigt und führte das Wasser schneller ab als früher, so dass das Ried verbuschte. Teilweise gehörte es da schon dem NABU, denn die Gefährdung des Gebiets war abzusehen gewesen. Es wurde zum Naturschutzgebiet erhoben und wird seit Jahren zur offenen Riedlandschaft zurück entwickelt. Näheres s. unter "Projekte - Arnegger Ried".
Vogelarten im Arnegger Ried


 
 
Kleine Lauter
Exkursionsziel Kleines Lautertal
Treffpunkt an der alten Kirche in Lautern - Aufstieg zum Hohenstein - Felder und Waldrand bis Weidach - über den Waldweg wieder ins Tal und zurück nach Lautern.
Links ein Blick auf die idyllische Kleine Lauter.

Vogelarten am Kleinen Lautertal


Exkursionsziel Schmiecher See
Treffpunkt am Sportplatz in Schmiechen - Fußweg am Umspannwerk vorbei - Rundweg um den Schmiecher (auch "Schmiechener") See und seine ausgedehnten Verlandungszone mit Aufstieg auf die Aussichtsplattform
Vogelarten am NSG Schmiecher See

Exkursionsziel Plessenteich
Der Teich ist ein naturnah umgebauter Baggersee im Besitz des GAU (Schutzgemeinschaft für den Neu-Ulmer Lebensraum e. V.) und ein Musterbeispiel für das, was man erreichen kann, wenn man Prinzipien des Naturschutzes fachkundig anwendet. Treffpunkt am Bahnhof Gerlenhofen - Feldwege zum Plessenteich und um den Teich, Beobachtungsstand.
Vogelarten am Plessenteich

Exkursionsziel Steinbruch
Ehemalige Steinbrüche und stillgelegte Abschnitte an Steinbrüchen können hochwertige Lebensräume werden, so wie der Steinbruch bei Haunsheim, Gemeinde Gundelfingen. Treffpunkt am Bahnhof Günzburg - gemeinsam zum Parkplatz am Steinbruch - teils recht lehmige Wege rund um den Steinbruch.
Vogelarten am Steinbruch bei Haunsheim

weisse schrift
 

  Exkursionsziele in den ehemaligen Donau-Auen

 
 
Zwergsäger als Wintergäste in der Friedrichsau
Friedrichsau, Ulm
Die Friedrichsau ist der Ulmer Stadtpark und natürlich längst kein Auwald mehr. Dennoch bietet sie Lebensraum für Eisvögel, Kormorane und seit einigen Jahren auch wieder Biber, und im Winter lohnt sich ein Besuch wegen der gefiederten Wintergäste - im Bild Zwergsäger.

Exkursions-Treffpunkt ist meistens die Straßenbahn-Haltestelle "Donau Messe", unser üblicher Weg ist dann: Ausee - Bachlauf - Neuer See - Donau und zurück zum Ausee. Aber auch der Uferweg auf der Neu-Ulmer Donauseite lohnt sich. In den alten Parkbäumen finden Meisen, Kleiber und Baumläufer noch Nistmöglichkeiten, ohne dass man Kästen aufhängen muss.
Vogelarten in der Friedrichsau

Rote Wand, Ulm
Die Rote Wand ist ein eingedeichter Auwald an der Mündung der Iller in die Donau, weder gebirgig noch hügelig. Als Wasserschutzgebiet der SWU ist er umzäunt und nur mit Schlüssel zu betreten. Daher ist er ungestört wie kaum ein Wald im Stadtbereich. Unsere Gruppe hat dort über 100 Nistkästen unterschiedlichster Bauart aufgehängt, die wir regelmäßig
Siebenschläfer in Nistkasten
überprüfen und reinigen (s. Projekt Rote Wand). In rund 70 Prozent der bezogenen Kästen brüten jedes Jahr Meisen, in rund 10 Prozent Halsbandschnäpper. Früher gab es dort auch viele Feldsperlinge. Das Gebiet ist inzwischen aber dichter bewaldet und für diese nicht mehr so attraktiv.

Die Nistkästen werden auch von Siebenschläfern zur Jungenaufzucht benutzt, s. Foto.

Erst 2008 haben wir diesen Auwald auch als Exkursionsziel aufgenommen. Dabei fiel auf, dass z.B. nur wenige Meisen gesichtet wurden - trotz des hohen Brutbestandes. Dasselbe gilt für die anderen Vögel, die wir anhand der Nistkästen dort nachgewiesen haben. Die kurzen Exkursionen verschaffen eben kaum einen Überblick über die tatsächlichen Vogelbestände.
Exkursions-Treffpunkt ist das Eingangstor unterhalb von der Illerbrücke an der Wiblinger Straße.
Vogelarten im Auwaldgebiet Rote Wand

Öpfinger Stausee
Treffpunkt Parkplatz an der Donaubrücke bei Öpfingen. Von dort geht man den schnurgeraden Asphaltweg parallel zur Donau Richtung Osten, bis man an den Stausee-Deich stößt, steigt auf den Deich und geht auf ihm entlang denselben Weg zurück. Klingt eintönig, aber die Beobachtungen lohnen sich fast immer.
Vogelarten am Öpfinger Stausee

wildlebende Weißwangen-Mischlingsgans am Öpfinger Stausee, Foto G.Huber
Donaurieder Stausee
Treffpunkt Parkplatz am ehemaligen Gasthof Adler in Donaurieden - Sträßchen zur Donau - Abstieg auf Pfad entlang der Donau - Grasweg südwärts bis Stauwehr - je nach Wetter gepflasterte Wege oder Pfade am Stausee entlang nordwärts bis zum Sträßchen - Sträßchen zurück nach Donaurieden. Noch ist es hier ruhig, aber:
Achtung: Das Gebiet ist gefährdet ! Eine mehrspurige Verbindungsstraße zwischen der B30 und der B311 soll mit einer Brücke quer über den Stausee geführt werden (Planung seit Herbst 2007) !
Das Projekt wurde Anfang 2012 endgültig beschlossen, nur noch Geldmangel kann es aufhalten.
Vogelarten im Donaurieder Gebiet

Oberelchingen: Stausee und Napoleonshöhe
Treffpunkt Wanderparkplatz nördlich der Donaubrücke bei Oberelchingen - zu Fuß zur Straße zurück - über die Brücke zum anderen Donau-Ufer - südlich am Stausee entlang - hinter dem Stauwehr über eine Fußgängerbrücke unter der Autobahn zum nördlichen Donau-Ufer - durch den naturnahen Auwald zurück zum Parkplatz.
Anschließend (manchmal auch zuerst) zum Oberelchinger Kloster, Parken hinter der Klostermauer am Klosterweg und ein paar Meter über die Feldwege. Dort kann man im Herbst ganz gut den Vogelzug beobachten.
Vogelarten am Oberelchinger Stausee und der Napoleonshöhe

Leipheimer Stausee und Auwald
Treffpunkt Parkplatz neben der Donaubrücke in Leipheim (am Festplatz) - Uferweg flussaufwärts bis zum Kraftwerk - Wege im Auwald - Griessee (Baggersee) - Unterquerung der Autobahn - Weißinger Straße zurück zum Parkplatz.
Vogelarten am Leipheimer Stausee

fast trocken liegende Seggen-Bulten am Grenzgraben
Langenauer Ried
Treffpunkt Bahnhof Leipheim - Fahrt über die Riedheimer Straße nordwärts - Fußwege über Feldsträßchen ins NSG am Wilhelmsfeld - nach Norden über den Grenzgraben - kleiner Rundweg - nach Süden zurück über den Grenzgraben und Feldsträßchen aus dem NSG hinaus.

Das Langenauer und Leipheimer Ried war durch die landwirtschaftlichen Nutzung in der Nachbarschaft teilweise ausgetrocknet. Aus Naturschutzgründen sollte das Ried mit Wasser aus der Nau wieder vernässt werden. Das Foto zeigt, dass die Großseggen einen höheren Wasserstand dringend benötigten.
Der Bau einer Rohrleitung zur Nau wurde 2007 abgeschlossen, aber gegen die Vernässung gab es Widerstände, und erst am 22. März 2011 wurde die Leitung geöffnet. Die Vernässung wird tatkräftig von Bibern unterstützt.
Im Gebiet gibt es auch Trockenwiesen mit Feldgrillenvorkommen und andere Besonderheiten.
Vogelarten im Langenauer Ried

Mooswaldseen bei Günzburg
Treffpunkt in Günzburg, Startpunkt am Parkplatz am nördlichen Mooswaldsee - Wege durch den Wald und um die Seen - Ausblicke auf das Asselfinger Moos.
Vogelarten an den Baggerseen und im Ried

 

 
Graugans in der Aue
Gundelfinger Moos und Auwald
Treffpunkt Parkplatz an der B16 bei Birkenried - Weg nach Westen durch den Auwald - nach rechts am Maschinenpark der Kiesgrube vorbei - nach links zu den Baggerseen - zwischen den zwei größten Seen durch und ein Stück in das Ried hinein - denselben Weg zurück.
Der größte Baggersee ist der Schurrsee. Er wurde 2010 renaturiert und insbesondere mit größeren Flachwasserbereichen ausgestattet. Dabei wurde illegal auch Aushub mit giftigen Altlasten eingebracht. Inzwischen sehen die renaturierten Flächen trotzdem sehr schön aus. Über die Auswirkungen der Giftbelastung im See weiß man noch nichts. Ein Abbaggern würde das Gift aufwirbeln, daher hat man sich dagegen entschieden.
Vogelarten im Auwald, an den Baggerseen und im NSG Gundelfinger Donauried

Faiminger Stausee und Auwald
Treffpunkt in Günzburg, Weiterfahrt Richtung Gundelfingen, Start ab Parkplatz Vogteistraße in Gundelfingen-Echenbrunn - Wege durch den Wald und an der Brenz entlang - erst den Auweg und Weidweg entlang nach Westen, dann durch den Auwald zum Stausee, am Seeufer Richtung Nordwest bis zum zweiten Abzweig (wieder der Auweg) und diesem Weg folgen bis zum Parkplatz.
Ein anderer günstiger Parkplatz liegt im Wald an der "Wotans-Eiche".
Vogelarten am Faiminger Stausee und im Auwald

 

weisse schrift
  Beobachtungen des herbstlichen Vogelzuges

 
 
Exkursion am Hochsträß
Hochsträß, Ulm
Napoleonshöhe, Oberelchingen

Wir beobachten den Vogelzug abwechselnd auf den verschiedenen Höhenzügen im Ulmer Raum. Die offenen Anhöhen eignen sich gut, weil die Vögel im Tal anfliegen und nur knapp über die Höhe hinweggleiten. So sind sie gut zu sehen und leicht zu bestimmen.

Soweit die Theorie. Der Vogelzug hängt aber sehr vom Wetter ab und daher sind die Ergebnisse unserer Bemühungen unvorhersehbar. Um die Enttäuschung zu mildern, suchen wir anschließend gern noch ein gutes "normales" Beobachtungsgebiet auf.

Treffpunkt für das Hochsträß: Parkplatz des Schulzentrums Kuhberg. Ab dort am Fort Unterer Kuhberg vorbei auf den Höhenweg, an der einzeln stehenden Linde nach links und etwas unterhalb parallel zum Höhenweg zurück. Anschließend kann man noch am NSG Gronne an der Donau Wasservögel beobachten.

Treffpunkt für die Napoleonshöhe: Parkplatz an der Klostermauer in Oberelchingen, von dort nach Osten über die Feldwege. Trostbeobachtungen sind unten am Oberelchinger Stausee möglich. Dort gibt es einen geeigneten Parkplatz nördlich von der Donaubrücke.

Vogelarten am Hochsträß
Vogelarten am Oberelchinger Stausee
Bericht von der Napoleonshöhe 2006


Termine
  Projekte, Aktionen, Vorträge - alle Veranstaltungen des NABU Ulm / Neu-Ulm auf einen Blick

Zu den Terminen


Kontakt
  Sie wollen selbst aktiv werden oder unsere Arbeit unterstützen?
Hier finden Sie alle Ansprechpartner.


Kontakt zum NABU Ulm/Neu-Ulm

Foto-Galerie
 
  Falter

Natur pur rund um Ulm und Neu-Ulm und Einblicke in unsere Arbeit: NABU-Mitglieder sind mit dem Fotoapparat dabei.

Zur Galerie

 

 

 

 
Start-Seite
Informationen
Projekte
Termine
Links
Über uns
Kontakt
Impressum